Zertifikat
Eine interessante Möglichkeit der akademischen Weiterbildung neben den “Klassikern” wie Master oder MBA ist das Zertifikatstudium. Hier erhalten Studierende für jedes erfolgreich belegte Modul ein Zertifikat. Unterschieden werden muss dabei zwischen dem Hochschul- und dem Teilnahmezertifikat: Ein Hochschulzertifikat bekommt, wer Prüfungsleistungen erbringt. Wie viele Leistungsnachweise pro Modul erbracht werden müssen und wie die Prüfungen aussehen, ist je nach Weiterbildung unterschiedlich. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Auf Hochschul-Zertifikaten sind neben den Inhalten des Moduls auch die Note und die Leistungspunkte (LPs) vermerkt. Für ein Teilnahme-Zertifikat müssen hingegen keine Prüfungen abgelegt werden. Hier genügt die Teilnahme an mindestens zwei Dritteln der Veranstaltungen. Teilnahmezertifikate geben lediglich Auskunft über die Studieninhalte des belegten Moduls. Dafür müssen Studierende hierfür keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.
Ein Zertifikatstudium eignet sich besonders als berufsbegleitende Weiterbildung. Wer sich unsicher ist, ob er ein komplettes Studium ablegen kann oder möchte, hat hier die Möglichkeit sich gezielt fortzubilden, sein Praxiswissen aus dem Berufsalltag zu vertiefen und einzelne Module mit Nachweis abzuschließen. Häufig werden Zertifikatsstudiengänge als Fernstudium angeboten. Ein weiterer Vorteil dieser Form der Weiterbildung: Zertifikate machen sich als Zusatzqualifikation nicht nur gut in der Bewerbung, die darauf ausgewiesenen Leistungspunkte können sogar für ein späteres Studium angerechnet werden.
Prozesstechnik
Ein berufsbegleitendes Studium Prozesstechnik bereitet Sie auf die Arbeit mit Produktionsprozessen aller Art vor. Mit den hier vermittelten Qualifikationen werden Sie dazu befähigt, technische Prozesse störungsfrei zu steuern, sodass Produkte nach den gewünschten Vorgaben produziert werden können. Sie planen und überprüfen komplexe technische Maschinen und Anlagen und befassen sich mit der technischen Durchführung der Stoffumwandlung. Absolventen finden sich u.a. in der Entwicklung und Forschung, in Produktion, Vertrieb oder im Qualitätsmanagement wieder.
Infos zum berufsbegleitenden Prozesstechnik Studium
Prozesstechnik können Sie neben dem Beruf entweder im Fernstudium oder Präsenzstudium studieren. Welche Studienform besser zu Ihnen passt, hängt ganz von Ihnen ab. Bei einem Fernstudium können Sie Ihr Lerntempo selbst bestimmen und sich die Zeiten flexibel einteilen. Ein Präsenzstudium erfordert Ihre Anwesenheit zu den Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen am Abend und gelegentlich am Wochenende; dafür lernen Sie jedoch im Klassenverbund.
Studieninhalte
Die meisten berufsbegleitenden Prozesstechnik Studiengänge vermitteln zunächst die Grundlagen in den Ingenieurwissenschaften und der Naturwissenschaft. Mathematische Kenntnisse sowie ein allgemeines Interesse an Fächern wie Statistik, Physik, Chemie und Biologie sind daher von Vorteil. Weitere Studieninhalte sind u.a. Werkstofftechnik, Prozessentwicklung, Prozesssimulation und Wärme- und Stoffübertragung. Daneben bieten einige Hochschulen die Möglichkeit, entsprechend der persönlichen Vorlieben Schwerpunkte zu setzen, z.B. in der Verfahrenstechnik oder Biotechnologie.
Weitere Informationen zum Prozesstechnik Studium