Zertifikat
Eine interessante Möglichkeit der akademischen Weiterbildung neben den “Klassikern” wie Master oder MBA ist das Zertifikatstudium. Hier erhalten Studierende für jedes erfolgreich belegte Modul ein Zertifikat. Unterschieden werden muss dabei zwischen dem Hochschul- und dem Teilnahmezertifikat: Ein Hochschulzertifikat bekommt, wer Prüfungsleistungen erbringt. Wie viele Leistungsnachweise pro Modul erbracht werden müssen und wie die Prüfungen aussehen, ist je nach Weiterbildung unterschiedlich. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Auf Hochschul-Zertifikaten sind neben den Inhalten des Moduls auch die Note und die Leistungspunkte (LPs) vermerkt. Für ein Teilnahme-Zertifikat müssen hingegen keine Prüfungen abgelegt werden. Hier genügt die Teilnahme an mindestens zwei Dritteln der Veranstaltungen. Teilnahmezertifikate geben lediglich Auskunft über die Studieninhalte des belegten Moduls. Dafür müssen Studierende hierfür keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.
Ein Zertifikatstudium eignet sich besonders als berufsbegleitende Weiterbildung. Wer sich unsicher ist, ob er ein komplettes Studium ablegen kann oder möchte, hat hier die Möglichkeit sich gezielt fortzubilden, sein Praxiswissen aus dem Berufsalltag zu vertiefen und einzelne Module mit Nachweis abzuschließen. Häufig werden Zertifikatsstudiengänge als Fernstudium angeboten. Ein weiterer Vorteil dieser Form der Weiterbildung: Zertifikate machen sich als Zusatzqualifikation nicht nur gut in der Bewerbung, die darauf ausgewiesenen Leistungspunkte können sogar für ein späteres Studium angerechnet werden.
Heilpädagogik
Wenn Sie bereits Berufserfahrung als Erzieher oder Heilerziehungspfleger haben und sich gerne auf dem akademischen Weg weiterbilden möchten, kommt vielleicht ein berufsbegleitendes Heilpädagogik Studium in Frage.
Infos zum berufsbegleitenden Heilpädagogik Studium
Neben sozialpädagogischen, personalen und sozialen Qualifikationen erhalten Sie hier einen Einblick in das Management. Damit werden Sie bestens darauf vorbereitet, um Menschen mit speziellem Förderungsbedarf dank therapeutischer und pädagogischer Methoden das Leben zu erleichtern.
Heilpädagogik können Sie neben dem Beruf entweder in Form eines Fernstudiums oder als Präsenzstudium studieren. Während Sie bei einem Fernstudium Ihre Zeiteinteilung selbst gestalten, erfordert ein Präsenzstudium Ihre Anwesenheit bei Seminaren am Abend oder am Wochenende. Bei den Fernstudiengängen lohnt es sich, nach alternativen Bezeichnungen wie z.B. Integrative Lerntherapie oder Inklusive Pädagogik zu suchen, da es momentan noch kein Fernstudium „Heilpädagogik“ gibt.
Studieninhalte
Typischerweise tauchen auf dem Heilpädagogik-Studienplan Themen aus verschiedenen Disziplinen auf. Neben BWL, Qualitätsmanagement oder Recht werden u.a. Entwicklungsförderung, Erziehungswissenschaft, Psychologie sowie Beratung und Coaching gelehrt. Je nach Schwerpunkt unterscheiden sich die berufsbegleitenden Studiengänge inhaltlich, sodass es sich empfiehlt, sich vorher gut auf den Webseiten der Hochschulen zu informieren. Nach Ihrem Abschluss kommen für Sie Tätigkeiten in der Frühförderung, Erziehungshilfe, in psychiatrischen Einrichtungen oder Förderschulen in Frage.
Weitere Informationen zum Heilpädagogik Studium