Zertifikat
Eine interessante Möglichkeit der akademischen Weiterbildung neben den “Klassikern” wie Master oder MBA ist das Zertifikatstudium. Hier erhalten Studierende für jedes erfolgreich belegte Modul ein Zertifikat. Unterschieden werden muss dabei zwischen dem Hochschul- und dem Teilnahmezertifikat: Ein Hochschulzertifikat bekommt, wer Prüfungsleistungen erbringt. Wie viele Leistungsnachweise pro Modul erbracht werden müssen und wie die Prüfungen aussehen, ist je nach Weiterbildung unterschiedlich. Genauere Informationen hierzu finden sich in den jeweiligen Prüfungsordnungen. Auf Hochschul-Zertifikaten sind neben den Inhalten des Moduls auch die Note und die Leistungspunkte (LPs) vermerkt. Für ein Teilnahme-Zertifikat müssen hingegen keine Prüfungen abgelegt werden. Hier genügt die Teilnahme an mindestens zwei Dritteln der Veranstaltungen. Teilnahmezertifikate geben lediglich Auskunft über die Studieninhalte des belegten Moduls. Dafür müssen Studierende hierfür keine Zulassungsvoraussetzungen erfüllen.
Ein Zertifikatstudium eignet sich besonders als berufsbegleitende Weiterbildung. Wer sich unsicher ist, ob er ein komplettes Studium ablegen kann oder möchte, hat hier die Möglichkeit sich gezielt fortzubilden, sein Praxiswissen aus dem Berufsalltag zu vertiefen und einzelne Module mit Nachweis abzuschließen. Häufig werden Zertifikatsstudiengänge als Fernstudium angeboten. Ein weiterer Vorteil dieser Form der Weiterbildung: Zertifikate machen sich als Zusatzqualifikation nicht nur gut in der Bewerbung, die darauf ausgewiesenen Leistungspunkte können sogar für ein späteres Studium angerechnet werden.
Gesundheitswissenschaft
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Infos zum berufsbegleitenden Gesundheitswissenschaften Studium
Unter ein berufsbegleitendes Gesundheitswissenschaft Studium fallen im Großen und Ganzen alle Studiengänge, die sich mit den geistigen, körperlichen, psychischen und sozialen Bedingungen von Gesundheit und Krankheit befassen. Dazu gehören auch Ernährung, Fitness oder Gesundheitsvorsorge. Bei den Fern- und Präsenzstudiengängen finden sich beispielsweise Fächer wie Angewandte Gesundheitswissenschaften, Epidemiologie und Public Health.
Ob ein Fernstudium oder ein Abend-/Wochenendstudium die richtige Wahl für Sie ist, hängt ganz von Ihrem Lerntyp und Ihrer Lebenssituation ab. Ein Fernstudium eignet sich, wenn Sie flexibel bleiben wollen und keine Probleme damit haben, sich selbstständig zum Lernen zu motivieren. Wenn Sie lieber in der Gruppe lernen, dann ist ein Präsenzstudium mit verpflichtenden Lehrveranstaltungen am Abend oder Wochenende eine gute Alternative. In beiden Bereichen werden berufsbegleitende Studiengänge mit Bachelor- oder Masterabschluss angeboten.
Studieninhalte
Da die Gesundheitswissenschaft aus vielen verschiedenen medizinischen Bereichen besteht, variieren die Studieninhalte natürlich von Studiengang zu Studiengang. Je nach gewähltem Studium erwarten Sie u.a. Vorlesungen zu BWL in Gesundheitswesen, Gesundheitsökonomie, Personalmanagement und Geschäftsprozessen im Gesundheitswesen. Grundlegender Bestandteil sind oftmals auch diverse Forschungsmethoden und Wissenschaftstheorie, da das Thema Gesundheit aus einer theoretischen und empirischen Perspektive betrachtet wird.
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