MBA
Eine besondere Form des postgradualen Studiums ist der Master of Business Administration (MBA). Er richtet sich meist nicht etwa an Betriebswirte, sondern in erster Linie an Absolventen anderer Fächer. Auf dem Lehrplan stehen wesentliche Managementfunktionen, wie Rechnungswesen, Marketing, Vertrieb oder Personalmanagement. Juristen, Ingenieure, Mediziner, Natur- oder Geisteswissenschaftler können sich durch ein MBA-Studium fundierte betriebswissenschaftliche Kenntnisse aneignen und so für Managementpositionen oder hohe Ämter im öffentlichen Dienst qualifizieren. Neben solchen generalistisch MBA-Programmen gibt es allerdings auch Studiengänge, die speziell auf Absolventen betriebswirtschaftlicher Studiengänge ausgelegt sind und nur bestimmte Managementfunktionen vertiefend behandeln.
Zulassungsvoraussetzung für MBA-Studiengänge sind in der Regel ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie mehrjährige Berufserfahrung. Da die Zulassung nicht einheitlich geregelt ist, lassen manche Hochschulen auch Bewerber mit einschlägiger Berufserfahrung im Management ohne Studienabschluss zu. Der Auswahlprozess ist meist umfangreich: Bewerber müssen Motivationsschreiben einreichen, in Aufnahmegesprächen überzeugen und Eignungsprüfungen ablegen. Die Regelstudienzeit für ein MBA-Studium beträgt ein bis zwei Jahre, in denen 60 bis 120 Leistungspunkte erbracht werden müssen. Weit verbreitet sind berufsbegleitende Studienmodelle. Als Fern- oder Teilzeitstudium mit Präsenzphasen kann der Master of Business Administration auch bis zu drei Jahre dauern.
Wirtschaftsingenieurwesen
Für ein berufsbegleitendes Studium Wirtschaftsingenieurwesen brauchen Sie neben einem ausgeprägten Interesse an technischen, rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Themen auch ein mathematisches Verständnis.
Infos zum berufsbegleitenden Wirtschaftsingenieurwesen Studium
Wenn Sie Voraussetzungen mit sich bringen, können Sie zwischen zwei Studienmodellen wählen. Neben dem Beruf können Sie Wirtschaftsingenieurwesen entweder als Fernstudium bequem von zu Hause aus oder als Präsenzstudium zu festen Zeiten am Abend oder Wochenende studieren.
Wirtschaftsingenieure üben eine Schnittstellenfunktion zwischen Wirtschaft und Technik aus, weshalb ein berufsbegleitendes Studium Wirtschaftsingenieurwesen beide Gebiete vereint. Zu Beginn werden in der Regel die Grundlagen der Naturwissenschaften und Betriebswirtschaft vermittelt. In den höheren Semestern gibt es die Möglichkeit zur Schwerpunktsetzung, entweder im Bereich Wirtschaft oder Ingenieurwesen. Die gelehrten Fächer variieren natürlich von Hochschule zu Hochschule, doch einige Themen finden sich auf den Studienplänen immer wieder. Zu den zentralen Inhalten gehören neben Marketing und Projektmanagement beispielsweise Werkstofftechnik, Wirtschaftsinformatik, Buchführung, Elektrotechnik und Automatisierungstechnik.
Nach dem Studium
Nach dem Abschluss können Wirtschaftsingenieure vielfältige und komplexe Aufgaben in den Bereichen Produktion/Logistik, Einkauf, Vertrieb, Controlling oder im Projektmanagement übernehmen. Das berufsbegleitende Studium befähigt sie dazu, schnell in der Wirtschaftsberatung oder der Industrie Fuß zu fassen und eröffnet zudem sehr gute Karrierechancen.
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