Master
Das Master-Studium ist der zweite Schritt auf der akademischen Karriereleiter. Es dauert in der Regel zwei bis vier Semester und kann dazu dienen, Wissensgebiete zu vertiefen oder neue zu erschließen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium mit Bachelor-, Magister- oder Diplomabschlüssen. Manche Hochschulen beschränken die Zulassung durch einen Numerus Clausus oder eine bestimmte Abschlussnote, bei anderen sind Praktika eine zusätzliche Voraussetzung. Oft sind auch Kriterien wie Hochschulart oder Fächer ausschlaggebend. Belegt werden kann das Master-Studium an Universitäten und Hochschulen, an privaten Hochschulen oder im Fernstudium. Neu ist, dass Studenten zwischen Hochschultypen wechseln können, also zum Beispiel mit einem an einer Fachhochschule erworbenen Bachelorabschluss an der Universität das Masterstudium fortsetzen können. Studenten haben die Möglichkeit, das Studium in Voll- oder Teilzeit oder als Duales Studium zu durchlaufen.
Ähnlich wie beim Bachelor-Studium besteht auch die Struktur des Master-Studiums aus verschiedenen thematischen Lernblöcken, den Modulen. Die Durchschnittsnote aus den einzelnen Modulen fließt in die Abschlussnote mit ein. Ebenso wie die Bewertung der Masterarbeit, mit der das Studium abgeschlossen wird. In Deutschland besteht die Abschlussprüfung in der Regel aus der Examens- oder Abschlussarbeit und der mündlichen Prüfung. Der Master qualifiziert zur Promotion. Absolventen können sich auch für eine wissenschaftliche Arbeit entscheiden oder in den Arbeitsmarkt wechseln.
Soziale Arbeit
Wenn Sie eine ausgeprägte soziale Ader haben, gerne mit Menschen arbeiten und ein hohes Empathievermögen besitzen, dann könnte ein berufsbegleitendes Studium Soziale Arbeit die richtige Wahl für Sie sein. Als Sozialarbeiter übernehmen Sie z.B. mit der Betreuung von Kindern, Jugendlichen und Senioren verantwortungsvolle Aufgaben und helfen ihnen dabei, ihr Leben zu bewältigen.
Infos zum berufsbegleitenden Soziale Arbeit Studium
Neben dem Beruf können Sie soziale Arbeit in zwei unterschiedlichen Varianten studieren. Welche Studienform Ihnen am besten liegt, bleibt ganz Ihnen überlassen. Ein Fernstudium erfordert bis auf wenige Ausnahmen nicht Ihre Anwesenheit bei Lehrveranstaltungen. Sie studieren von zu Hause aus und teilen sich die Zeit selbst ein. Im Präsenzstudium besuchen Sie am Abend nach der Arbeit verpflichtende Seminare und lernen im Klassenverbund. Voraussetzung für eine Studienaufnahme sind meist eine entsprechende Ausbildung im sozialen Bereich sowie berufliche Praxiserfahrung.
Studieninhalte
Die Studieninhalte eines Fern-/Abendstudiums Soziale Arbeit sind natürlich von der Ausrichtung der jeweiligen Hochschule abhängig. Typischerweise erwarten Sie aber vor allem Fächer wie z.B. Geschichte, Theorie und Struktur sozialer Arbeit, Soziale Arbeit mit Erwachsenen, Rehabilitation / alten Menschen / Kindern und Jugendlichen oder Netzwerkarbeit in Politik und Öffentlichkeit. Soziale Arbeit und Gesundheit, Soziale Arbeit und Wirtschaft oder Recht in der sozialen Arbeit sind ebenfalls wiederkehrende Themen.
Weitere Informationen zum Soziale Arbeit Studium