Master
Das Master-Studium ist der zweite Schritt auf der akademischen Karriereleiter. Es dauert in der Regel zwei bis vier Semester und kann dazu dienen, Wissensgebiete zu vertiefen oder neue zu erschließen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium mit Bachelor-, Magister- oder Diplomabschlüssen. Manche Hochschulen beschränken die Zulassung durch einen Numerus Clausus oder eine bestimmte Abschlussnote, bei anderen sind Praktika eine zusätzliche Voraussetzung. Oft sind auch Kriterien wie Hochschulart oder Fächer ausschlaggebend. Belegt werden kann das Master-Studium an Universitäten und Hochschulen, an privaten Hochschulen oder im Fernstudium. Neu ist, dass Studenten zwischen Hochschultypen wechseln können, also zum Beispiel mit einem an einer Fachhochschule erworbenen Bachelorabschluss an der Universität das Masterstudium fortsetzen können. Studenten haben die Möglichkeit, das Studium in Voll- oder Teilzeit oder als Duales Studium zu durchlaufen.
Ähnlich wie beim Bachelor-Studium besteht auch die Struktur des Master-Studiums aus verschiedenen thematischen Lernblöcken, den Modulen. Die Durchschnittsnote aus den einzelnen Modulen fließt in die Abschlussnote mit ein. Ebenso wie die Bewertung der Masterarbeit, mit der das Studium abgeschlossen wird. In Deutschland besteht die Abschlussprüfung in der Regel aus der Examens- oder Abschlussarbeit und der mündlichen Prüfung. Der Master qualifiziert zur Promotion. Absolventen können sich auch für eine wissenschaftliche Arbeit entscheiden oder in den Arbeitsmarkt wechseln.
Informatik
Wenn Sie über ein logisches Denken verfügen, gerne mit Zahlen arbeiten und über die Neuheiten auf dem Software- und Technikmarkt informiert sind, dann wäre ein berufsbegleitendes Informatikstudium eine mögliche Karriereaussicht für Sie.
Infos zum berufsbegleitenden Informatik Studium
Unser Privatleben und alle Unternehmen sind durchdrungen von informationstechnischen Anwendungen. Kaum etwas funktioniert heutzutage ohne Computer und Informatiker sind gefragt wie nie - als Entwickler, Berater oder Manager.
Sie können Informatik als berufsbegleitendes Präsenzstudium am Abend oder Wochenende studieren. Hier gibt es die größte Auswahl an Studiengängen. Neben klassischen Informatik-Studiengängen gibt es dieses Studium auch in interdisziplinären Varianten. Zu diesen gehören u.a. Technische Informatik, Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik, Software Engineering, Medizinische Informatik, Sozialinformatik und IT Management. Je nach persönlicher Interessensgewichtung können Sie hier die Verknüpfung zu anderen Fachbereichen herstellen. Weniger Auswahl gibt es hingegen bei den nebenberuflichen Fernstudiengängen, wo Sie sich ihre Zeit selbst einteilen können.
Studieninhalte
Je nach fachlicher Ausrichtung ergeben sich auch verschiedene Studieninhalte für ein Studium Informatik neben dem Beruf. Einige Module treten jedoch immer wieder auf. Dazu gehören z.B. Einführung in die imperative Programmierung und Datenstrukturen, Mathematische Grundlagen, Algorithmische Mathematik und die Einführung in die objektorientierte Programmierung. Diverse Praktika zu Programmierung und Informatik stehen ebenfalls auf dem Studienplan.
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