Bachelor
Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.
Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.
Wirtschaftsinformatik
Vom E-Mail-Verkehr über die Buchhaltung bis zu Datenbanken und Zahlungsabwicklungen: Jedes Unternehmen ist auf Informationstechnik angewiesen. Wenn Sie sich dafür interessieren, wie sich betriebswirtschaftliche Probleme mit Hilfe der Informatik lösen lassen, dann könnte ein berufsbegleitendes Wirtschaftsinformatik Studium die richtige Wahl sein. Hier lernen Sie, wie Sie Informations-, Anwendungs- und Kommunikationssysteme entwickeln und analysieren, damit die betriebliche Kommunikation fehlerfrei abläuft.
Studieninhalte
Bei den meisten Studiengängen handelt es sich um ein „reines“ Wirtschaftsinformatik Studium. Aber auch spezielle Angebote, wie „Software Engineering for Embedded Systems“ oder „Digitales Projektmanagement“, finden sich in der Liste.
Wirtschaftsinformatik ist ein interdisziplinärer Studiengang und vereint Fächer aus Informatik und Wirtschaftswissenschaften gleichermaßen. Algorithmen, Datenstrukturen und Software-Engineering werden ebenso gelehrt wie Marketing, Controlling, Personalmanagement und diverse betriebliche Anwendungsbereiche, die Sie auf Ihre künftige berufliche Praxis vorbereiten. Zusätzlich werden auch die Soft Skills der Studierenden weiter ausgebaut.
Die Alternative: Berufsbegleitendes Studium mit Präsenzzeiten
Personen, die sich in Ihrem Studium eine feste Struktur wünschen, sind mit einem berufsbegleitenden Studium mit festen Präsenzzeiten besser bedient. Auch hier gibt es ausreichend Angebote im Bereich Wirtschaftsinformatik. Studium und Beruf lassen sich mit in diesem Studienmodell ebenfalls vereinbaren. Die Präsenzzeiten finden dann am Wochenende oder in den Abendstunden statt.
Weitere Informationen zum Wirtschaftsinformatik Studium