Bachelor
Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.
Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.
Prozesstechnik
Ein berufsbegleitendes Studium Prozesstechnik bereitet Sie auf die Arbeit mit Produktionsprozessen aller Art vor. Mit den hier vermittelten Qualifikationen werden Sie dazu befähigt, technische Prozesse störungsfrei zu steuern, sodass Produkte nach den gewünschten Vorgaben produziert werden können. Sie planen und überprüfen komplexe technische Maschinen und Anlagen und befassen sich mit der technischen Durchführung der Stoffumwandlung. Absolventen finden sich u.a. in der Entwicklung und Forschung, in Produktion, Vertrieb oder im Qualitätsmanagement wieder.
Infos zum berufsbegleitenden Prozesstechnik Studium
Prozesstechnik können Sie neben dem Beruf entweder im Fernstudium oder Präsenzstudium studieren. Welche Studienform besser zu Ihnen passt, hängt ganz von Ihnen ab. Bei einem Fernstudium können Sie Ihr Lerntempo selbst bestimmen und sich die Zeiten flexibel einteilen. Ein Präsenzstudium erfordert Ihre Anwesenheit zu den Lehrveranstaltungen in kleinen Gruppen am Abend und gelegentlich am Wochenende; dafür lernen Sie jedoch im Klassenverbund.
Studieninhalte
Die meisten berufsbegleitenden Prozesstechnik Studiengänge vermitteln zunächst die Grundlagen in den Ingenieurwissenschaften und der Naturwissenschaft. Mathematische Kenntnisse sowie ein allgemeines Interesse an Fächern wie Statistik, Physik, Chemie und Biologie sind daher von Vorteil. Weitere Studieninhalte sind u.a. Werkstofftechnik, Prozessentwicklung, Prozesssimulation und Wärme- und Stoffübertragung. Daneben bieten einige Hochschulen die Möglichkeit, entsprechend der persönlichen Vorlieben Schwerpunkte zu setzen, z.B. in der Verfahrenstechnik oder Biotechnologie.
Weitere Informationen zum Prozesstechnik Studium