Bachelor
Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.
Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.
Medienpsychologie
Ein berufsbegleitendes Studium der Medienpsychologie ist eine interessante Option für alle, die sich beruflich spezialisieren, aber keinen klassischen Medienberuf ergreifen möchten.
Infos zum berufsbegleitenden Medienpsychologie Studium
Da Medien in unserem Alltag allgegenwärtig sind und uns ständig beeinflussen, ist die Medienpsychologie eine wichtige psychologische Teildisziplin. Medienpsychologen befassen sich mit vielen verschiedenen Forschungsfeldern wie der Medienwirkung, den Motiven hinter der Mediennutzung, der Identifikation mit Medienfiguren oder unseren Emotionen bei der Rezeption. Wenn Sie also Psychologie studieren wollen und gleichzeitig ein großes Interesse für mediale Themen aufbringen, dann könnte ein berufsbegleitendes Medienpsychologie Studium die richtige Wahl sein.
Nebenberuflich wird Medienpsychologie meist als Masterstudium und leider nur an wenigen Hochschulen angeboten. Die Auswahl an Fern- oder Präsenzstudiengängen ist sehr gering, weshalb Studiengänge wie z.B. Wirtschaftspsychologie mit Schwerpunkten im Medienbereich eine gute Alternative bieten. Es empfiehlt sich, sich vorher mit den jeweiligen Studieninhalten auseinanderzusetzen.
Studieninhalte
Je nach Hochschule und Interessensgewichtung ergeben sich verschiedene Studieninhalte für ein Fern- oder Abendstudium Medienpsychologie. Zu den zentralen Bestandteilen gehören u.a. Pädagogische und Entwicklungspsychologie, Sozialpsychologie oder Medienethik. Auch die psychologischen Kennzeichen der verschiedenen Medien und ihre Wirkungsformen werden untersucht.
Weitere Informationen zum Medienpsychologie Studium