Bachelor
Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.
Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.
Humanmedizin
Wenn Sie bereits einen ärztlichen Berufsweg eingeschlagen haben, sich in einem bestimmten Gebiet aber weiter schulen möchten, dann können Sie sich hier über die berufsbegleitenden Studienmöglichkeiten informieren.
Infos zum berufsbegleitenden Humanmedizin Studium
Medizin kann man aufgrund der vielen praktischen Übungen und Praktika während des Studiums nicht berufsbegleitend studieren, da ein Vollzeitjob einfach keine Zeit dafür lässt. Stattdessen gibt es allerdings zahlreiche weiterbildende Studiengänge, mit denen sich fertige Mediziner in einem bestimmten Bereich spezialisieren können. Falls das auf Sie zutrifft, haben Sie die Wahl zwischen zwei allgemeinen Studienmodellen. Sie können Ihren Bachelor- oder Masterabschluss entweder als Fern- oder Präsenzstudium absolvieren, wobei bei letzterem die Angebote überwiegen.
Eine Vielfalt an Studiengängen
Die Auswahl an berufsbegleitenden Aufbaustudiengängen ist vielfältig. Während Sie in der Medizinpädagogik die Nachwuchskräfte im Gesundheitswesen ausbilden, beschäftigen Sie sich in der Medizinisch-Technischen Radiologie mit Röntgengeräten, Computertomografie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin. Im Medizincontrolling und Medizinmanagement werden hingegen wirtschaftliches Know-How und Management-Kompetenzen mit medizinischen Themen verknüpft. Interessante Weiterbildungen finden sich auch in der Osteopathie/TCM, die sich mit alternativen Heilmethoden befasst, und in der Forensik.
Weitere Informationen zum Humanmedizin Studium