Bachelor
Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.
Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.
Gesundheitspsychologie
Das Gesundheitsbewusstsein in unserer Gesellschaft ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Immer mehr Menschen erkennen, dass zum Beispiel Stress und falsche Ernährung Einfluss auf unsere Psyche und unseren Körper haben können.
Gesundheitspsychologie Studium: Alle Infos
Bei der Gesundheitspsychologie handelt es sich um ein Teilgebiet der Psychologie, welches unterschiedliche psychologische Aspekte mit den Themen Gesundheit und Prävention verbindet. In erster Linie geht es dabei um die Erhaltung der Gesundheit und die Entwicklung von gesundheitsfördernden Maßnahmen. Die Gesundheitspsychologie kommt daher auch verstärkt im Suchtbereich zum Einsatz. Innerhalb des Studiums geht es um die Erforschung von personenbezogenen, sozialen und strukturellen Faktoren und wie diese Punkte Einfluss auf die körperliche und psychische Gesundheit haben können.
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