Bachelor
Vergleichsweise jung ist der akademische Grad des Bachelors. Er ist der erste Studienabschluss im Rahmen eines gestuften Studiums an der Hochschule. Bachelor ist auch die staatliche Abschlussbezeichnung, die man bei einer Berufsausbildung an einer Berufsakademie erwirbt. Die Regelstudienzeit für den berufsqualifizierenden Hochschulabschluss beträgt drei bis höchstens vier Jahre. Die kurze Studienzeit ist einer der großen Vorteile des Bachelor-Studiums. Der straff strukturierte Studienplan verlangt Studenten einiges ab. Dafür ermöglicht das verkürzte Bachelor-Studium auch einen früheren Eintritt ins Berufsleben. Mit den sehr differenzierten Studiengängen kann man sich gezielt ausbilden. Der Bachelor-Abschluss ist international anerkannt und Qualifikationsnachweis für ein anschließendes Masterstudium.
Das Studium ist aufgeteilt in Module, wie die thematischen Abschnitte genannt werden. In jedem Modul sind die Vorlesungen, Übungen und Seminare aufeinanderbezogene Lehrveranstaltungen, aus denen der Notendurchschnitt pro Modul ermittelt wird. Abgeschlossen wird das Studium mit einer Bachelor-Arbeit, auch Bachelorthesis oder Bachelor-Thesis genannt. Sie ist der Nachweis, dass der Student in der Lage ist, auf wissenschaftlicher Grundlage und betreut von einem Hochschullehrer ein Thema eigenständig zu erarbeiten. Eine Bachelor-Arbeit besteht im Durchschnitt aus 20 bis 60 Seiten und fließt zusammen mit den Modulnoten in die Endnote mit ein. In manchen Studiengängen gibt es auch eine mündliche Abschlussprüfung.
Energiemanagement
Sie haben ein technisches Verständnis und interessieren sich gleichermaßen für naturwissenschaftliche und wirtschaftliche Themen? Dann eignet sich ein berufsbegleitendes Energiemanagement Studium.
Infos zum berufsbegleitenden Energiemanagement Studium
Im Studium lernen Sie, die Zusammenhänge zwischen Politik, Wirtschaft und der Energieversorgung zu erkennen und Energieformen entsprechend ihrer ökonomischen und ökologischen Relevanz einzusetzen. Sie setzen sich auch mit Themen wie Nachhaltigkeit und erneuerbaren Energieformen und ihrer wirtschaftlichen Einbindung auseinander.
Es gibt für Sie zwei Optionen, Energiemanagement nebenberuflich zu studieren. Bei einem Fernstudium sind Sie örtlich und zeitlich ungebunden und lernen mit Hilfe eines Online-Campus und Lernmaterialien. Das Präsenzstudium erfordert Ihre Anwesenheit bei Seminaren abends nach der Arbeit. Die Zahl der berufsbegleitenden Angebote mit Master-Abschluss überwiegt. Diese richten sich an bereits ausgebildete Ingenieure und Techniker, die sich weiter spezialisieren wollen.
Studieninhalte und Karrierechancen
Das berufsbegleitende Studium Energiemanagement ist interdisziplinär ausgerichtet und umfasst Themen aus Wirtschaft, Technik und Management. Studieninhalte des Fachs, die an den meisten Hochschulen auftauchen, sind u.a. Energietechnik, Energiewirtschaft und Energieanwendung/Energieeffizienz. Ebenfalls wichtig sind Qualifikationen im Personalmanagement, Recht und der Unternehmensführung. Nach dem Abschluss kommen beispielsweise Tätigkeiten bei Energieerzeugern, -versorgern oder –verbrauchern in Frage.
Weitere Informationen zum Energiemanagement Studium